Woran erkennt man wirklich gutes Hundefutter? 7 klare Merkmale
Woran erkennt man wirklich gutes Hundefutter?
Die Auswahl an Hundefutter ist riesig. Fast jede Marke wirbt mit Qualität, Natürlichkeit oder besonderen Inhaltsstoffen. Doch woran erkennt man wirklich gutes Hundefutter – und woran eher gutes Marketing?
Im Folgenden findest du sieben klare Merkmale, die dir helfen, Qualität besser einzuordnen.
1. Hoher Fleischanteil statt billiger Füllstoffe
Hunde sind keine reinen Fleischfresser, aber Fleisch sollte der Hauptbestandteil im Futter sein. Ein hoher Fleischanteil liefert hochwertige Proteine und wichtige Nährstoffe.
Vorsicht bei Futtersorten, bei denen Getreide oder pflanzliche Nebenerzeugnisse an erster Stelle stehen.
2. Klare und offene Deklaration der Zutaten
Gutes Hundefutter erkennt man daran, dass die Zutaten transparent angegeben sind. Begriffe wie „Geflügelfleisch“ oder „Rindfleisch“ sind aussagekräftiger als schwammige Formulierungen wie „tierische Nebenerzeugnisse“.
Je klarer die Deklaration, desto besser kannst du einschätzen, was im Napf landet.
3. Keine unnötigen Zusatzstoffe
Farb-, Lock- oder künstliche Konservierungsstoffe haben im Hundefutter nichts verloren. Sie bringen keinen gesundheitlichen Nutzen, sondern dienen meist nur der Optik oder Haltbarkeit.
Ein schlicht zusammengesetztes Futter ist oft die bessere Wahl.
4. Schonende Verarbeitung
Die Art der Herstellung spielt eine große Rolle. Werden Zutaten zu stark erhitzt, gehen wertvolle Nährstoffe verloren.
Schonend hergestelltes Futter behält mehr natürliche Vitamine und Spurenelemente.
5. Getreide – ja oder nein?
Ob ein Hund Getreide verträgt, ist individuell verschieden. Hochwertiges Hundefutter kommt oft mit wenig oder ganz ohne Getreide aus.
Wichtig ist weniger die Frage „mit oder ohne“, sondern welche Qualität die verwendeten Zutaten haben.
6. Gute Akzeptanz beim Hund
Selbst das beste Futter nützt nichts, wenn der Hund es nicht frisst oder schlecht verträgt. Glänzendes Fell, normale Verdauung und stabile Energie sind oft gute Anzeichen dafür, dass ein Futter passt.
7. Transparenz und Vertrauen
Hersteller, die offen über Herkunft, Zusammensetzung und Verarbeitung informieren, schaffen Vertrauen. Wer nichts zu verbergen hat, erklärt sein Produkt verständlich und nachvollziehbar.
Fazit
Gutes Hundefutter erkennt man nicht an großen Versprechen, sondern an klaren Zutaten, sinnvoller Zusammensetzung und ehrlicher Information.
Wer sich mit diesen Punkten beschäftigt, trifft langfristig bessere Entscheidungen für seinen Hund.
